Die Welt bröckelt. Ganz langsam und sachte zerfällt alles, bis die Sirenen erklingen: Hier komme ich, und hier bleibe ich. Margit Gruber schafft mit ihren Kompositionen eine Welt. Ihre Welt. Wir dürfen zuhören, erleben und fühlen, wie eine heile Welt bricht, Hoffnung, Freiheit und genug Platz daraus entsteht, um zu sein und zu wachsen, solange bis man wieder in der Menge verschwindet.

 

Margits Wurzeln liegen in der Klassik: Sie studierte klassische Geige am Mozarteum Salzburg und Jazz und Improvisierte Musik an der Anton Bruckner Privatuniversität. All ihre bisherigen Einflüsse subsumieren sich zu einer persönlichen künstlerischen Handschrift. 

Das Fundament jeder Komposition bildet eine Geigenaufnahme, woraus sie ein Sample schneidet und dieses in synthartige Klänge verwandelt. Diese verweben sich harmonisch mit den vertrauten Tönen des Klaviers und finden Halt in den klaren Strukturen des Schlagzeugs. Die Geige verschmilzt mal sanft mit diesem Klanggefüge, mal bricht sie daraus aus oder nimmt gar den Charakter eines Rap an. So entfaltet sich eine musikalische Freiheit, die Vielschichtigkeit hervorbringt, dem Menschsein Ausdruck verleiht und die Extreme der Emotionalität in all ihren Facetten auslotet.

 

Eine Frau, die sich ihre eigene Welt erschafft und auf die Wiederverzauberung dieser plädiert.

(c) Laura Fikentscher

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